BYUDVIKLING I HAMBURG

BYUDVIKLING I HAMBURG

BEVARINGSSTRATEGI FOR GRASBROOK

Kleiner Grasbrook i Hamburgs havn er det seneste af nye store havneområder, der bliver genudviklet til nye boliger, butikker og institutioner. Men transformationen skal ske med stor respekt for stedets historiske og arkitektoniske værdier. Netop dette var derfor et selvstændigt fokusområde i den projektkonkurrence, som byen Hamburg udskrev.

PlanScape har bidraget til konkurrencen om udvikling af det store havneareal i Hamburg sammen med et dansk og et schweizisk arkitektfirma. PlanScape har her analyseret stedets kulturværdier og lavet en plan for bevaring for fremtiden. Forslaget blev præmieret med en 3. plads.

Opgavetype:

Konkurrence og strategiudvikling

Kunde:

Hafen City Hamburg GMBH

Periode:

Logo
2020

Samarbejdspartnere:

Adept Arkitekter og Studio Vulkan Landschaftsarchitektur
Baggrunden

Leitidee des Entwurfs – Städtebaukonzept / Freiraumkonzept

Hamburg springt über die Elbe. Direkt am Hafen gut sichtbar vom Stadteingang an den Elbbrücken und der neu entstandenen HafenCity landet Hamburg in einem neuen Kontext. Der Grasbrook ist jedoch hier kein Pionier – mit den Quartieren Veddel, Wilhelmsburg und Steinwerder knüpft der neue Stadtteil an eine Vielzahl beste- hender Nachbarschaften an. So finden wir einen Stadtbaustein in hochlebendigem Kontext: Die Elbe schafft einen einzigartigen Naturraum, der Hafen prägt die Atmosphäre, die HafenCity stellt ein urbanes Gegenüber, die Elbbrücken verschaffen eine prominente Lage und die Veddel und Wilhelmsburg bilden ein über die Jahre gewachsenes Quartiersleben.

Der Grasbrook entwickelt sich in diesem Spannungsraum zu einem zentralen Vernetzter für die Elbinseln und in Richtung Hamburger Süden: Der Grasbrooker Tidepark schafft die Verbindung zum einzigartigen, von Tide und Hafen geprägten Naturraum, die Bridging City verbindet den neuen Stadtteil auf vielfältige Weise mit den Bewohnerinnen und Bewohnern der umliegenden Quartiere. Ein Zusammenkommen von Mensch und Natur in der urbanen Stadt.
Der neue Stadtteil Grasbrook versteht sich als Stadtbaustein, der sich in die Umgebung einbettet und mit verbindet. Hierbei steht ebenso das Brückenschlagen zu den Nachbarstadtteilen im Vordergrund wie die Verbindung mit dem tidegeprägten Naturraum. Noch im 19. Jahrhundert war der Grasbrook Teil der zusammenhängenden Naturlandschaft der Elbinseln entlang der Elbe und wurde im 20. Jahrhundert zum Hafengebiet trans- formiert. Im 21. Jahrhundert ist der Grasbrook nun aus der Nutzung gefallen, der Hafen zieht sich zurück und erste Bereiche wurden schon wieder von der Natur zurückerobert. An Land und auch auf Wasserebene.

Dies stellt den Ausgangspunkt für den neuen Stadtteil dar: Die Natur und die Nachbarschaft gewinnen das ehemalige Hafengebiet zurück und transformieren es zu einem neuen, lebendigen und grünen Stadtteil. Die Ge- schichte des Ortes - von Naturraum zu Hafen und „zurück“ – bleibt hierbei durch den Erhalt der Relikte der Zeit ablesbar.

PlanScapes opgaver 

I sit oplæg til en bevaringsplan har PlanScape lagt særlig vægt på stedets karakter og identitet som aktiv havn.

Der Hamburger Hafen ist ein tief integrierter Teil der historischen und gegenwärtigen Identität Hamburgs. Er repräsentiert die Rolle Hamburgs als unabhängige Hauptstadt des Nordens, als Tor zur Welt. Auf dem Gras- brook finden sich verschiedene Relikte des Kulturerbes Hafen aus verschiedenen Zeitabschnitten, die jeweils eine eigene Geschichte des Ortes erzählen. In unserem Projekt bleiben die historischen Strukturen erhalten, um den neuen Stadtteil in seine eigene Geschichte zu verankern und Identifikationsmerkmale zu schaffen. Die Gebäude und Orte werden integriert, bewahrt und aktiv gefördert.

Auch der Tidepark ist ein über die Geschichte gewachsenes Element des neuen Stadtteils. Zum einen stellt er den Bezug zur Landschaft vor der Hafennutzung her, zum anderen ist im Laufe der Zeit im Bereich der abfallenden Flächen des unteren Hafenbereichs durch die regelmäßigen Überflutungen eine eigene natürliche Flusslandschaft entstanden, die zugleich durch die Verlandung neu geformt wird. Dies wird mit der Schaffung eines Parks kombiniert, der aus ausgewählten Bäumen und Sträuchern besteht und es der Natur ermöglicht, das Gebiet nach und nach kontrolliert zurückzuerobern.

Einige der historischen baulichen Strukturen stehen bereits unter Denkmalschutz, andere tragen auch ohne diese Kategorisierung einen wichtigen Wert in sich. Für die langfristige Entwicklung des Gebiets und die In- tegration der bestehenden Strukturen arbeiten wir mit einem 4-Punkte-Plan:

-Langfristiger Schutz und sensible Nutzbarmachung der bereits denkmalgeschützten Gebäude und Ensembles (Lagerhallen F + G, Bananenreiferei).

- Mittelfristige Nutzung anderer Bestandgebäude als „freie“ Aneignungsräume, die erhalten und neu belebt werden. Überprüfung der Gebäude in baulicher und nutzungsrelevanter Sicht nach 10 – 15 Jah- ren. Gegebenenfalls kann eine weitere Instandsetzung oder auch ein Abriss und integrierender Neu-bau vorgesehen werden.

- Langfristigen Plan für die historischen Strukturen ohne Denkmalschutz mit hohem historischen Wert (Dachstruktur) und eine präzise sowie historisch und ökonomisch sinnvolle Integration in das Stadtge- biet.

- Sofort: Besondere Aufmerksamkeit bei der Entwicklung neuer Gebäude auf dem Grasbrook in direkter Nachbarschaft zu den denkmalgeschützten Gebäudeensembles und Einzelgebäuden, um ein authenti- sches Miteinander und die visuelle Integrität dieser Denkmäler weiterhin zu unterstützen.

Die historischen Gebäude werden in das Spannungsfeld aus Wasser- und Grünraum integriert. Das Dach, die Bananenreiferei, die Lagerhallen F und G haben jeweils einen direkten Bezug zum verbindenden Park und auch zum Wasser. Der Weg durch die grün-blaue Landschaft führt direkt durch die Geschichte des Gebiets.

Die Gebäude 3 und 10 im Moldauhafenquartier sind Zeitzeugen der jüngeren Geschichte und integrieren sich in das neue urbane Gebiet. Zugleich sind die klare Orientierungs- und Bezugspunkte vor allem in der frühen Phase der Entwicklung. Zu einem späteren Zeitpunkt können sie durch besondere aufgesetzte Dachelemente oder Anbauten mit ihrer besonderen Funktion hervorstechen.

Die historischen Gebäude sind der Ausgangspunkt und Ankerpunkt der Entwicklung auf dem Grasbrook. Die klaren Fassaden bleiben erhalten und werden von Aufschüttungen Freigehalten, die hochwassersichere Erschließung erfolgt über Steg-/Brückenkonstruktionen. Darüberhinaus erhalten wir auch die inneren Raumquali- täten, indem die großen, offenen Räume in den Gebäuden erhalten und neu inszeniert werden.


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